„Endlich Österreich“ ?

Ich finde, dieses Zitat aus der Österreich-Werbung gewinnt wieder ganz aktuelle Bedeutung.

Endlich Österreich, …..

…denn hier gibt es Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze auch für Deutsche…denn hier gibt es dank geringerer Steuern erheblich billigeren Treibstoff…denn hier gibt es sie noch, die Gemütlichkeit in Cafes und Wirtshäusern…denn hier darf auch in Gaststätten und Cafes noch geraucht werden…denn hier herrscht beim Nichtraucherschutz noch gesunder Menschenverstand…denn hier gibt es herrlichste Landschaften im Sommer und im Winter…denn hier werden Kunst, Kultur und Tradition gepflegt…denn hier wird vieles nicht so heiß gegessen wie es gekocht ist

Endlich Österreich, einfach darum – und immer wieder. 

In einem Report “Österreich - das bessere Deutschland?” analysierte Manager Magazin im März 2007 die Vorzüge der Alpenrepublik. Das ausgesprochen günstige Profil Österreichs für Investoren bestätigt sich auch im aktuellen EU-Standortranking.

Kein anderes EU-Land hat so viele Standorte in den Top 100 der Rangliste der 1207 EU-Regionen wie Österreich. Aktuell sind es 18, dank günstiger Standortentwicklung dürfte sich die Position der Alpenrepublik noch weiter verbessern. Lediglich das deutlich kleinere Irland schneidet mit seinen insgesamt acht Regionen noch besser ab.

Nach der Studie des Manager Magazins werden sich im Jahr 2010 sogar 21 (Szenario mit weiteren deutschen Reformen) beziehungsweise 25 Regionen Österreichs (Szenario mit Fortschreibung der bisherigen Trends) in den Top 100 der EU-Standortliga finden. Das Alpenland verfügt aus Investorensicht über ein deutlich günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis als Deutschland.
Bei vergleichbaren Standortqualitäten liegen die Lohnstückkosten, vor allem dank längerer Arbeitszeiten und niedrigerer Lohnnebenkosten, deutlich unter deutschem Niveau, nämlich bei im Schnitt rund 60 Prozent der Produktivität der Beschäftigten. Nur Wien fällt mit Lohnstückkosten von annähernd 90 Prozent aus diesem Muster heraus. Auch die Unternehmenssteuern von 25 Prozent haben ein wettbewerbsfähiges Niveau.
Österreich verbessert seine Standortqualität weiter. Dank solider Fortschritte bei der Produktivität bei gleichzeitiger Lohnzurückhaltung sinken die Lohnstückkosten bis 2010 deutlich.
Auch eine dank Reformen wettbewerbsfähigere Bundesrepublik würde nichts am guten Abschneiden Österreichs ändern. Die Alpenrepublik bleibt - das bessere Deutschland ….. sagt das Manager Magazin Hamburg.
 

AngemerktMeine, zugegeben nicht ganz ernst gemeinte „Empfehlung“ an die bundesdeutsche Politik, Behörden, Bürokratien und Amtsträger wäre – ganz im Sinne der Differenzierung zu andern Demokratien innerhalb der EU27.
- Erhöhen Sie unbedingt die Zahl der Gesetze, Gebote, Verbote, Vorschriften und Auflagen
- Verschärfen Sie die diversen „Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen“ gegenüber Ihren Bürgern - Heben Sie die Konsumsteuern weiter kräftig an- Schränken Sie die steuerlichen Anreize der Bürger weiter ein- Streichen Sie möglichst alle steuerlichen Erleichterungen für die Bürger- Senken Sie die Unternehmenssteuern noch weiter- Senken Sie die Steuersätze für hohe und höchste Einkommen noch weiter ab- Erhöhen Sie im Gegenzug die Lohn- und Einkommensteuern der „normalen“ Arbeitnehmer- Passen sie keinesfalls die Renten und Sozialleistungen an die Inflationsraten an- Belasten Sie unbedingt die Verkehrsteilnehmer noch stärker durch Gebühren, Steuern und Abgaben- Vergessen Sie keinesfalls, auf die „großartigen Erfolge“ der Koalition aus Union + SPD hinzuweisen- Machen Sie möglichst plakativ allen Menschen klar, dass der Aufschwung irgendwo angekommen ist- Unterstreichen Sie immer und immer wieder, dass durch den Euro alles „billiger“ geworden ist- Versprechen Sie möglichst vor den Wahlen den Menschen, was nachher nicht haltbar ist- Stempeln Sie möglichst noch andere Bevölkerungsgruppen zu „potentiellen“ Verbrechern- Weiten Sie die äußerst zielführende und sinnvolle ZÜP auf möglich alle Bürger aus- Bringen Sie möglichst weitere Gesetzesvorhaben auf den Weg, die dann vom   Bundesverfassungsgericht kassiert werden, weil sie gegen das Grundgesetz verstoßen- Lassen Sie keinen Tag vergehen, um wegen „Terrorgefahr“ die Bürgerrechte weiter einzuschränken- Arbeiten Sie weiter am lückenlosen Netzwerk der Überwachung von der Geburt bis nach dem  Tod- Meinungs- und Pressefreiheit sind möglichst auf das „notwendige Maß“ hin „auszugestalten“ 

Ich bitte um Nachsicht, wenn ich etwas „nicht bedacht oder berücksichtigt“ haben sollte, bin aber für Hinweise zwecks Ergänzung immer offen. Aber ich denke, wenn die oben genannten Maßnahmen, so quasi als „erster Schritt in die falsche Richtung“ erst einmal umgesetzt sind, erübrigen sich weitere. Denn entweder herrscht dann die gewünschte „Stille“ im Land oder alle Bürger sind ob der vielen „Wohltaten“ einfach „abgehauen“.

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