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Hessenwahl mit Wahlmaschinen statt Wahlzetteln?
Fast jeder weiß es, aber keiner will es zugeben – Technik ist nie ganz fehlerfrei, nie ganz sicher und grundsätzlich auch manipulierbar. Diese nicht neue Erkenntnis haben auch die Holländer erfahren, von denen die bei der Hessenwahl zum Einsatz geplanten „Wahlmaschinen“, also elektronische Abstimmungscomputer stammen. Und die Holländer haben aus dieser Erkenntnis gelernt und sind zurückgekehrt zur althergebrachten Wahl per Stimmzettel. Warum wohl? Aber die bundesdeutschen „Wahloberen“ lassen sich auch von den Erkenntnissen des „Chaos-Computer-Clubs“ nicht beirren und wollen am Einsatz der „Blechtrottel“ bei der Hessenwahl festhalten. Dabei haben die Experten des CCC vorgeführt, dass innerhalb von nur 60 Sekunden die Elektronik dieser „Wahlhelfer“ austausch- bzw. manipulierbar ist, elektronische „Wahlfälschungen“ also möglich sind.
Im Gegensatz zur „Zettelwahl“ gibt es aber nach der Wahl keine Zettel, die man ggfs. nachzählen bzw. überprüfen lassen kann, denn es wird eben ohne jeden Beleg und nur per Knopfdruck in der Wahlkabine abgestimmt. Wie praktisch!
Das erspart doch „im Zweifel“ die eher „lästigen Einwände“ bei zweifelhaften oder knappen Ergebnissen. Sehr praktisch! Aber auch mit dem Demokratischen Rechtsstaat vereinbar?
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