- Uncategorized (17)
- 15.1.2008: Nichtraucherschutz "auf Bayerische Art"
- 15.1.2008: Messe Stuttgart mit toller Verkehrsanbindung
- 15.1.2008: Aufforderung zum freiwilligen Antrag auf Gehirnstrommessung (Satire)
- 15.1.2008: Orwell lässt grüßen
- 15.1.2008: Orwells Erben im Kampf gegen Terrorismus
- 15.1.2008: CSU-Plakat mit dem U-Bahn-Überfall auf einen Rentner wird von vielen als „böse Entgleisung“ empfunden
- 15.1.2008: Luftsicherheitsgesetz und ZÜP
- 15.1.2008: Wiehert hier der nächste „Amtsschimmel“?
- 10.1.2008: Zahl der "Aufstocker" steigt unaufhaltsam
- 10.1.2008: Ist die "Riesterrente" eine Mogelpackung?
Massenspeicherung von Daten auf Vorrat
Nach einem Gesetz, das CDU, CSU und SPD am 9. November 2007 gegen die Stimmen von FDP, Grüne und Linke beschlossen haben, soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.
Wo liegt das Problem?
Die Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellt die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.
Unter einer Vorratsdatenspeicherung leiden wir alle:
- Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
- Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
- Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
- Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.
Stand der Dinge
Das von CDU/CSU und SPD beschlossene Gesetz zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland ist seit 1. Januar 2008 in Kraft. Am 31. Dezember 2007 haben wir Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz eingereicht verbunden mit dem Antrag, das Gesetz bis zur endgültigen Entscheidung außer Kraft zu setzen.
Werden Sie aktiv:
- Arbeiten Sie im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung mit
- Infomaterial bestellen und verteilen
- Spenden
- Weitere Möglichkeiten, aktiv zu werden
Lesen Sie mehr:
- Aktuelle Nachrichten
- Aktuelle Termine
- Argumente der Befürworter kritisch beleuchtet
- Hintergrundinformationen zur Vorratsdatenspeicherung
- Weiterführende Informationen und Materialien
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/
Nutzen Sie Ihre ganz persönlichen und legalen Möglichkeiten als Souverän und zeigen Sie den für diese „Überwachungsmethoden“ verantwortlichen Parteien und handelnden Personen die ROTE KARTE. 2008 in den Ländern Hessen, Niedersachsen und Bayern und 2009 bei den Bundestagwahlen. Es geht schließlich um Sie als Bürger, Ihre bürgerlichen und vom Grundgesetz garantierten Rechte, insbesondere um das Recht auf Informationelle Selbstbestimmung nach Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes sowie auf das ebenfalls vom Grundgesetz geschützte Fernmeldegeheimnis.
Einer „Salamitaktik“ nicht unähnlich, werden seit Regierungsantritt der Großen Koalition diese Rechte immer weiter „ausgehöhlt“ und das Grundgesetz „angeknabbert“. Der alles umspannende „Arbeitstitel“ für diese Art von „schleichender Einführung eines Überwachungsstaates“ heißt – Terrorgefahr. Damit wird versucht, Angst in die Bevölkerung zu tragen und diese quasi „gefügig“ für alles „kontrollierende“ zu machen.
Ganz offensichtlich regen sich zwischenzeitlich auch Stimmen im Regierungslager von Union und SPD, denen dies alles langsam „Kopfschmerzen“ – einigen sogar erhebliche „Bauchschmerzen“ bereitet. Noch aber überwiegt die „Koalitions-Räson“. „Mann/Frau“ lässt die Verantwortlichen „gewähren“ – wie lange noch, beeinflussen die Bürger durch ihre Stimme sicherlich mit.Nach Auffassung vieler Menschen im Land haben die bereits umgesetzten und sicherlich noch geplanten Maßnahmen mit einem gesunden Sicherheitsbedürfnis und der Verpflichtung des Staates zum Schutz der Bürger vor Gefahren nicht mehr viel zu tun. Der „Sicherheitsfetischismus“ Einzelner droht, sich mehr und mehr zu verselbständigen.“Die Revolution frist ihre Kinder“ (Pierre Victurnien Vergniaud; * 31.05.1753)“Freiheit ist immer die Freiheit des Anders-Denkenden” (Rosa Luxemburg * 5. 3. 1871 † 15.1.1919)
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.